Frau Proksch arbeitet in der Tradition der
Arte povera, des
Objet trouvé und der
Performance.
Sie verwendet karge, scheinbar wertlose Materialien wie Stein, Holz,
Draht und Papier und nutzt die kreative Ausstrahlungskraft dieser
Dinge, um auf „vergessene“ Zusammenhänge hinzuweisen. „Mit der
Auszeichnung soll die konsequente Haltung als Künstlerin, die
Intensität der sensiblen Wahrnehmung und die Eindringlichkeit der
kreativen Prozesse, das antiwissenschaftliche Forschen im Labor der
abgebrauchten Objektwelt und das Schenken der Erkenntnisse und der
bildnerischen Ergebnisse an die Mitmenschen gewürdigt werden“,
begründet die Jury ihre Wahl.
Vita:
1943
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in Berlin geboren
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1959-64
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Studium an der Staatlichen Werkkunstschule Berlin - Schrift und Illustration
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1969-82
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Grafik & Theatermalerei Städtische Bühnen Frankfurt/Main
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seit 1982
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freischaffend
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1984-87
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Lehraufträge an HfG Aachen und HfG Offenbach/Main
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seit 1985
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in Straubing
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Ausstellungen (Auswahl)
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1988 Zeichenperformance zu Neuer Musik - Atelier im Hof, Straubing
1990 Alter Schlachthof, Straubing
1992 >valdivia< - Frauenmuseum, Bonn
1996 OPTO_PHON - Kunstverein Passau
2001 OPTO_PHON - Josephine Beuys-Forum, München
2003 OPTO_PHON - Galerie im Weytterturm, Straubing
2004 OPTO_PHON - Ambulante Galerie, München
2005 >atelier im hof< - Salching/Oberpiebing
2005 Alfred Kubin Galerie, Wernstein
Zu den
Arbeiten von Barbara Proksch:
"Im
Geschriebenen verstummt die Sprache. Und doch melden sich Stimmen in
meinem Ohr, die jedem Buchstaben Klang und Rhythmus zurückgeben... als
hätten sich diese Zeichen phonetisch in mein Gedächtnis eingenistet.
Das Geschriebene macht Sprache zu einem Bild - hält das Wort auf dem Papier fest." (B. Proksch 2006